7 Gründe, warum ich aufgehört habe Tampons zu nutzen

7 Gründe, warum ich aufgehört habe Tampons zu nutzen

In meinem letzten Artikel habe ich dir erzählt, wie und warum ich zu meiner Menstruationstasse gekommen bin. Heute möchte ich dir über die 7 Gründe berichten weshalb ich seither keine Tampons mehr gekauft und verwendet habe.

Und vielleicht kann ich auch dich mit meinen 7 Gründen davon überzeugen, umzusteigen.

1. Gesundheit

Unsere Gesundheit geht uns etwas an. Wir alle wollen gesund sein, du genauso wie ich. Seit ich meine LATESSA benutze, lebe ich gesünder.

Und das merke ich sehr deutlich. Vielleicht hast auch du bisher schon das ein oder andere Mal unter Scheidentrockenheit, Blasenentzündungen und Pilzinfektionen gelitten, so wie ich.

Ich habe alle diese Erkrankungen in immer wiederkehrenden Abständen gehabt und wirklich lange Zeit darunter gelitten, ohne zu wissen woher meine Probleme kommen.

Irgendwann habe ich mich eingelesen und festgestellt, dies alles sind Erkrankungen, die vor allem durch meine Nutzung von Tampons auftraten.

Ein Tampon nimmt während der Periode nicht nur das Blut in deiner Scheide auf, sondern saugt auch sämtliche Feuchtigkeit auf. Dadurch trocknet die Scheide aus, was eine Ansammlung von Keimen und Bakterien zur Folge hat.

Frau steht in einer Wüste

Unter anderem entstehen dann die oben genannten Probleme. Vielleicht war dir bisher gar nicht bewusst, dass deine Erkrankungen von der Verwendung von Tampons kommen könnten. Aber ich verspreche dir, wenn du dich traust umzusteigen, dann wirst du den Unterschied deutlich merken.

Außerdem sind Tampons fast immer mit Glyphosat verunreinigt, ein Unkrautvernichtungsmittel, das nicht nur schädlich für die Umwelt ist, sondern zudem krebserregend, unter anderem ist dieser Stoff mit ein Grund für Gebärmutterhalskrebs.

In über 80% aller Monatshygieneartikel, wurde er nachgewiesen. Glyphosat wird häufig beim Anbau von Baumwolle verwendet und findet so den Weg in deinen Körper.

Wusstest du, dass deine Schleimhäute super aufnahmefähig sind? Viel aufnahmefähiger als der Rest deines Körpers. Da ein Tampon direkt im Bereich der Schleimhäute liegt, ist so die Menge an Glyphosat die dein Körper aufnimmt, um ein vielfaches höher, als wenn du dem Stoff in einer anderen Art ausgesetzt wärst.

Alleine dieser Punkt war neben den anderen für mich ein Grund nach einer Alternative zu suchen. Wenn du auf Tampons verzichtest, dann lebst du gesünder. Dein Körper wird es dir danken.2. Der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel zur Liebe

Wir Frauen haben unsere Periode in der Regel einmal im Monat für zirka eine Woche. Während dieser Zeit benutzen die meisten von uns Tampons oder Binden, manchmal sogar beides.

LATESSA Menstruationstasse mit Verpackung und Beutel

Jedes einzelne Tampons ist in Plastik verpackt, die Binden ebenfalls und dort ist der Klebestreifen zusätzlich noch mit einem Plastikstreifen geschützt.

Aber nicht nur das Verpackungsmaterial verursacht Müll, sondern auch die Tampons und Binden an sich. Denn, man muss sie ja regelmäßig wechseln und entsorgen. Und oft werden sie dafür in Plasiktüten, Papiertüten oder Toilettenpapier gewickelt.

Ich selbst habe, auf Grund meiner starken Blutungen meinen Tampon ca. alle zwei Stunden gewechselt, ja häufig auch Nachts. Das macht zwölf Tampons pro Tag, also innerhalb von sieben Tagen etwa 84 Tampons. In einem Jahr hast du so schnell an die 1000 Tampons verbraucht, sogar ein paar mehr.

In einer Packung Tampons die ich mir damals noch gekauft habe, waren 56 Tampons vorhanden. Jede Packung kostete mich 4,75 Euro. Macht gerundet etwa 0,08 Euro pro Tampon. Bei 84 Tampons im Monat macht das eine Summe von 6,72 Euro im Monat, also 80,64 Euro im Jahr.

Frau hält Geld in beiden Händen

Das wirkt auf den ersten Blick nicht wirklich viel, aber meine LATESSA hat mich hingegen nur 24,90 Euro gekostet. Und seitdem ich sie habe, habe ich keinen weiteren Cent für irgendwelche Monatshygiene ausgegeben.

Denn deine Menstruationstasse kannst du immer wieder verwenden. Sie hält, bei der richtigen und wirklich einfachen Pflege, bis zu 10 Jahre! Das macht pro Jahr eine Ersparnis von 80,64 Euro (im Anschaffungsjahr  55,74 Euro). Wenn ich meine Menstasse also – sagen wir mal fünf Jahre nutze, habe ich fast 400,00 Euro gespart. Und für mich sind 400,00 Euro sehr viel Geld.

Dagegen gehalten würde ich in den fünf Jahren 5040 Tampons verbrauchen. Also 90 Packungen, wenn ich von einer Füllmenge von 56 Tampons pro Packung ausgehe. Bei einem Preis von 4,75 Euro macht das in den fünf Jahren 427,50 Euro aus.

Und jetzt stellen wir uns das mal vor:

Ein Berg aus 5040 Tampons zusammen mit dem Plastikhaufen ihrer Hülle, dem Klopapier in das man es zum Entsorgen wickelt und den 90 Kartons. Und jetzt wissen wir auch wo – unter anderem – das Mikroplastik im Meer und den Fischen und die dort schwimmende Plastikinsel her kommen.

Natürlich machen die Tampons nicht all das aus, aber sie tragen ihren Teil zur Umweltverschmutzung bei.

Auf Tampons zu verzichten, ist für mich daher ein kleiner Anfang gewesen, mich umweltbewusst zu verhalten.

Fluß mit Bäumen links und rechts

3. Flexibilität und Lebensqualität

Ich wollte es selbst nicht glauben, aber es ist wahr. Ich habe so viel Lebensqualität durch meine LATESSA zurück gewonnen und bin so flexibel geworden.

Ich habe zwei Kinder im Alter von 3 und 12 Jahren. Und wir sind immer unterwegs. Spielplatz, Schwimmen, Kino, Indoorspielplätze. Wir toben im Garten, springen Trampolin und machen Tagesausflüge ans Meer oder in den Wald.

Noch bevor ich meine LATESSA hatte, waren solche Aktivitäten für mich oft einfach nicht möglich.

Schwimmen während meiner Periode? Undenkbar.

Ich saß am Beckenrand und habe meiner Schwester dabei zugesehen, wie sie meine Jungs bespaßte. Oft war ich traurig, aber ich fühlte mich unsauber und unsicher und hatte Angst davor das man das Bändchen sieht, oder ich während des Schwimmens auslaufe.

Spielplatz, toben, Trampolin springen? Niemals – ich hätte ja auslaufen können.

Im Sommer kurze Hosen oder Röcke? Nein, denn man hätte den Faden sehen können. Genauso ging es mir bei allen anderen Aktivitäten. Längere Tagesausflüge? Nicht, ohne vorher zu checken, ob es in der Nähe Locations gab, die ich schnell erreichen konnte, um im Notfall zu wechseln. Immer hatte ich Wechselsachen dabei. Und wenn nicht, dann habe ich ständig kontrolliert, ob alles in Ordnung ist.

Fahrrad fahren? Spaziergänge? Für mich, undenkbar.

Jetzt ist alles anders. Am Anfang war ich unsicher, ob LATESSA hält was sie verspricht. Aber ich wurde nicht enttäuscht.

Seit ich sie habe, mache ich alles, wirklich alles, worauf ich Lust habe. Ich gehe, wann immer mir der Sinn danach steht, mit meinen Jungs ins Schwimmbad, auf den Spielplatz, tobe durch den Wald, den Garten, die Felder. Wir spielen Fussball und klettern auf Klettergerüste und Bäume. Ich treibe wieder Sport, gehe in die Sauna und mache Tagesausflüge.

Kind geht mit Schwimmflügeln ins Meer

Für mich ist das Lebensqualität und Glück – die Freiheit zu haben, zu tun was ich möchte und vor allem wann ich es möchte und das ohne jegliche Einschränkungen.

Ohne eine extra Tasche, ohne den Hintergedanken „habe ich genügend Tampons dabei?“, ohne ständiges Kontrollieren und aufs Klo rennen.

Ich setze morgens meine Menstruationstasse ein, packe mir eine extra Flasche Wasser ein, um sie im Notfall unterwegs reinigen zu können und dann gehe ich wohin ich auch immer gehen mag. Wechseln musste ich sie unterwegs allerdings noch nicht einmal. Denn sie kann bis zu zwölf Stunden in der Scheide verbleiben.

Am Anfang habe ich, aus Gewohnheit noch regelmäßig kontrolliert ob sie gut sitzt und dicht ist, aber diese Zeit ist lange vorbei. Ich habe seither keinen Gedanken mehr daran verschwendet, ob ich auslaufen könnte oder nicht. Denn die LATESSA ist dicht.

4. Bequemer geht es nicht. Ein Fassungsvermögen, was dich deine Periode vergessen lässt

Ich habe früher immer darauf gepocht, man spüre den Tampon kaum. Richtig gelesen, ich sagte „kaum“, aber niemals, man spüre ihn nicht.

Denn ich habe meinen Tampon immer gemerkt. Er musste nur einen einzigen Millimeter falsch sitzen und schon scheuerte er mir alles wund, zwickte und zwackte und wenn ich ihn dann entfernen musste um einen neuen einzuführen, tat das Einführen einfach nur weh.

Bei meiner Tasse ist das nicht der Fall.

Natürlich erfordert es am Anfang ein wenig Übung bis man den Dreh raus hat, damit sie richtig sitzt, aber das geht wirklich schnell. Und wenn sie einmal da ist wo sie hingehört, dann passt sie sich durch ihr weiches Material deinem Körper perfekt an.

Ihr Fassungsvermögen ist zudem um ein vielfaches höher, als der eines Tampons und so kann ich bis zu zwölf Stunden auf einen Wechsel verzichten. Sprich, ich merke weder die Tasse, noch muss ich sie wechseln.

Das führt dazu das ich nicht an meine Periode denken muss. Ich vergesse sie einfach, weil ich sie nicht spüre. Weder durch ein nasses Rückholbändchen, noch durch einen schlechten Sitz. Bequemer geht es wirklich nicht.

Halbe Frau mit Füßen im Meer auf einem Bein stehend

Auch meine Regelschmerzen haben seit der Nutzung deutlich nachgelassen, denn das Blut wird durch den Unterdruck, den LATESSA erzeugt leichter und schneller abtransportiert. Das führt auch dazu, dass meine Periode jetzt nicht mehr so lange anhält.

5. Ich kann meinen Körper kontrollieren

Ein Tampon nimmt die Flüssigkeiten in der Scheide auf. Nicht nur die Feuchtigkeit, sondern auch das Blut. Logisch, denn dafür ist er ja da.

Eine Menstruationstasse absorbiert aber die Flüssigkeit nicht, sondern fängt sie auf.

Ich fühle mich seit ich meine LATESSA nutze, sicherer. Denn ich habe meine Periode im Blick und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ich sehe was meinen Körper verlässt. Ich kann anhand der Menge, der Farbe und der Konsistenz – denn die Periode ist nicht einfach nur Blut – abschätzen, ob es meinem Körper gut geht.

Ich habe nicht nur meinen Zyklus viel besser im Blick, ich habe auch ein besseres und bewussteres Körpergefühl entwickelt. Ich sehe alleine an der Menge in der Tasse, wie lange ich noch ungefähr meine Periode haben werde. Und bei Veränderungen, die für mich nicht normal sind, kann ich entsprechend reagieren.

Das ist wahnsinnig viel wert.

Mikroskop mit Schale darunter

Es wird sicher befremdlich sein, wenn du das erste Mal so offensichtlich mit deinem eigenen Menstruationsblut in Kontakt kommst. Aber es ist auch interessant wenn man sich damit auseinander setzt.

Und ich verspreche, das befremdliche Gefühl, das du vielleicht am Anfang haben wirst, wird dich verlassen. Ich werfe beim Wechseln einen kurzen Blick in die Tasse, und weiß: „Ja das sieht aus, wie es aussehen soll.“, und damit ist die Sache erledigt.

6. Saubere Sache

Mein Menscup ist eine absolut saubere Sache. Und damit meine ich nicht nur die Reinigung, die wirklich kinderleicht ist. Sondern auch das Entfernen, Ausleeren, Säubern und Wiedereinführen.

Nie war mein Intimbereich sauberer. Ganz im Ernst.

Denn ich versaue mich weder durch ein vollgesogenes Rückholbändchen, egal ob da nun Urin oder Blut dran ist, oder durch einen auslaufenden Tampon. Und auch nicht durch eine Binde, die ständig mit Blut vollgesogen ist und dann meinen Intimbereich beschmutzt.

Denn beides nutze ich nicht mehr. Die Tasse fängt das Blut sicher auf und schließt es sicher ein. Kein Überlaufen oder Überschwappen. Selbst beim Entfernen, habe ich mir den Intimbereich noch nicht schmutzig gemacht. Das ist wirklich viel wert.

Wenn ich meine LATESSA entferne, drücke ich vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger das untere Ende der Tasse zusammen, so dass sich der Unterdruck löst und ziehe sie dann leicht gekippt aus der Scheide. Aufgrund ihres Fassungsvermögens bleibt das Blut in der Tasse und läuft nicht über.

Dann kippe ich das Blut in die Toilette und spüle meine Tasse unter klarem Wasser ab, bevor ich sie wieder einführe.

Nach jeder Periode koche ich meine Tasse dann in einem kleinen Topf für ein paar Minuten aus und packe sie in ihr Säckchen, wo sie dann auf ihren Einsatz wartet.

Vor meiner nächsten Periode hole ich sie dann hervor, koche sie noch einmal kurz aus, und führe sie – meistens bevor meine Periode beginnt – wieder ein.

Ein einzelnes Blatt in einem Glas vor weißem Hintergrund

Das ist auch ein großer Pluspunkt. Ich kann meine Tasse ohne Probleme vor der Periode einführen. Es bereitet keine Schmerzen, wie zum Beispiel ein Tampon ihn verursachen würde, weil er für die Zeit vor der Periode nicht gedacht ist. Er lässt sich einfach ohne Periode schlecht bis gar nicht einführen. Bei der Menstruationstasse habe ich dieses Problem nicht.

So bin ich immer auf der sicheren Seite und meine Periode kann mich nicht überraschen.

Es ist also ein rundum saubere Sache.

7. Nie mehr ein stinkender Mülleimer

Wir alle kennen ihn. Du, ich, und auch deine Freundinnen. Den Mülleimer im Badezimmer in den du deine Tampons wirfst, wenn du sie entfernt und in Klopapier gewickelt hast.

Er stinkt zum Himmel.

Ein Mülleimer der alleine auf einer Straße steht

Und dabei spielt es keine Rolle, ob wir Sommer oder Winter haben. Er stinkt einfach immer. Mir persönlich war der Geruch echt unangenehm, vor allem wenn ich Besuch hatte und vergessen habe, den Müll vorher zu leeren. Hatte eine meiner Freundinnen dann zufällig auch gerade ihre Periode, musste sie an den Mülleimer.

Das war mir so peinlich. Auch nach jeder Nutzung, roch erst einmal das Bad eine Weile nach dem Tampon-Mülleimer. Also selbst wenn ihn keiner benutzen musste, derjenige der nach mir auf die Toilette musste, wurde zwangsläufig mit dem Geruch konfrontiert.

Schön ist was anderes. Vor allem wenn man ein innen liegendes Badezimmer ohne Fenster hat, so wie ich damals…

Also ja, alleine weil ich mein Menstruationsblut in die Toilette entleere und deshalb keinen Tampon-Mülleimer mehr im Badezimmer stehen habe, liebe ich meine LATESSA.

Für mich sind das die wichtigsten 7 Gründe. Meine LATESSA ist sauber und hygienisch und ich habe Körperveränderungen ganz genau im Blick.
Sie schont meine Umwelt, meinen Geldbeutel und meinen Körper. Sie macht mich gesünder, flexibler, selbstsicherer und glücklicher.


Selbstgebasteltes Herz steht am Rande des Meeres

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